Allgemeine Geschäftsbedingungen der MEDALIFE GmbH

Hamburg, 01.01.2014

§1 Behandlungsvertrag
Mit mündlicher oder schriftlicher Terminvereinbarung entsteht zwischen dem Patienten und der MEDALIFE GmbH ein Behandlungsvertrag. Dieser richtet sich bei gesetzlich versicherten Patienten nach Vorgaben der gesetzlichen Krankenkassen, was Behandlungszeiten sowie Abrechnungsmethoden betrifft. Längere Behandlungszeiten müssen von dem Patienten selbst getragen werden.
Bei privat versicherten Patienten begründet der Behandlungsvertrag kein Vertragsverhältnis zwischen der MEDALIFE GmbH und der Krankenversicherung des Patienten, sodass der Patient die Übernahme/Erstattung und Erstattungshöhe seiner Behandlung selbst mit seiner Versicherung zu vereinbaren hat. Bei privat versicherten Personen, die auf Rezept behandelt werden, richtet sich die Vergütung nach dem 2fachen-Satz der VdeK-Richtlinien.
Selbstzahler erhalten reine Präventivleistungen, die nicht aufgrund einer ärztlichen Anordnung erfolgen sowie individuell erbracht und abgerechnet werden.

§2 Behandlung
Die Behandlung erfolgt auf Wunsch des Patienten. Der Patient verpflichtet sich alle Fragen, die für den Therapieverlauf relevant sein könnten, hinsichtlich seiner Person, Gesundheit und Vorerkrankungen vollständig und korrekt zu beantworten sowie selbstständig darüber Auskunft zu geben.
Bei falschen Angaben, Verweigerung von Therapiemaßnahmen oder einem zerrüttenden Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patienten, ist die MEDALIFE GmbH berechtigt die Therapie abzubrechen.

§3 Termine
Vereinbarte Termine sind wahrzunehmen.
Eine Terminabsage ist grundsätzlich 24 Stunden vor Behandlungsbeginn vom Patienten per Email oder telefonisch vorzunehmen. Verantwortlich für die Fristwahrung ist der Patient. Andernfalls kann die MEDALIFE GmbH die Kosten für den nichtwahrgenommenen Therapietermin in Rechnung stellen. Eine Verspätung von mehr als 15 Minuten gilt als Ausfalltermin. Leistungen, die z.B. auf Grund von  Verspätungen nicht von der Krankenkasse ersetzt werden, stellt die MEDALIFE GmbH privat in Rechnung.
Der Patient verpflichtet sich bei dem ersten Termin die Versichertenkarte und das Rezept/die Heilmittelverordnung, wenn vorhanden, vorzulegen.

§4 Schweigepflicht
Der Patient entbindet die MEDALIFE GmbH von der Schweigepflicht gegenüber dem behandelnden Arzt oder Kollegen sowie den Therapeuten der MEDALIFE GmbH untereinander für notwendige Rücksprachen, um einen optimalen Behandlungsverlauf zu gewährleisten.
Ferner entbindet der Patient die MEDALIFE GmbH von der Schweigepflicht gegenüber Personen, die unter der von dem Patienten angegebenen Rufnummer zwecks Terminabsprachen erreichbar sind.

§5 Freiberufler / Haftung
Für die MEDALIFE GmbH sind auch Freiberufler tätig. Eine Haftung für den freiberuflich tätigen Mitarbeiter für Körper- oder Vermögensschäden, egal ob vorsätzlich oder fahrlässig, wird ausgeschlossen.

§6 Haftung
Die MEDALIFE GmbH schließt jede Haftung für Schäden am Patienten/Kunden aus, die wegen Nichtbeachtung der AGB, Fehlverhalten, Falschangaben oder Fahrlässigkeit entstehen.
Aussagen von Mitarbeitern der MEDALIFE GmbH beruhen immer auf dem jeweiligen Kenntnisstand des Mitarbeiters. Durch das Vorliegen von unterschiedlichen Lehrmeinungen zu einzelnen Themen kann nicht gewährleistet werden, dass die jeweils aktuellste Aussage zu Therapieleistung getroffen wird. Mündlich getroffene Aussagen von Mitarbeitern sind grundsätzlich unverbindlich.

§7 Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die anderen Bestimmungen unberührt.